Deko für die Winterstimmung

Von Petra Hard-Dörries.

Was hält das Jahresende für uns bereit? Stimmung und Gemütlichkeit entstehen mit wenigen Zutaten, aber nicht von alleine. Um einen perfekten Hingucker in Szene zu setzen, können Amaryllis „verkehrt“ herum genutzt werden. Der hohle Schaft wird mit einer Aufhängung versehen und ca. 100 ml Wasser eingefüllt. Und dann einzeln oder in Grüppchen z.B. ins Fenster oder vor einen Spiegel gehängt.

Wer es etwas opulenter mag, kann Engelshaar, Kugeln und Zweige von Koniferen einbinden! Amaryllis gibt es in weiß, aprikot, verschiedenen Rottönen sowie zweifarbig. So passt sie in jede Einrichtung. Hohe, schlanke oder dicke, bauchige Glasgefäße können mit Lichterketten und Zapfen, Kugeln, „Schneezweigen“, Zweigen von Koniferen oder Tannen Lichtakzente setzen. Wenn das Glas schwer genug ist, auch vor der Haustür als Empfangskomitee. Wann immer der Platz ausreicht, wirken kleine Gruppen von ähnlichen Dingen integrierter in die Raumsituation als Einzelstücke. Dazu kann schon ein Tablett oder größerer Teller ausreichen, auf dem weniges vom Inhalt nochmals beigeordnet wird.

Wer Türdeko ausschließlich mit einem Türkranz assoziiert, findet solche Glaslichtgruppen möglicherweise zunächst befremdlich, aber es gibt aus der Brauchtumsbinderei ja noch viele andere Möglichkeiten- Girlanden, Festons, Kugeln.

Ich kombiniere gerne alt und neu, Tradition und Moderne. Oft entsteht durch das Nebeneinander und Vermischen eine ganz eigene Stimmung, Spannung und neue Achtsamkeit. Und natürlich müssen Kerzen brennen, gerne die durchgefärbten mit ihrer samtigen Oberfläche, ob auf dem Kranz, im länglichen Gesteck oder als Sammelsurium auf einem Holztablett – ihr Duft, ihre Wärme gehören einfach dazu!

 

Petra ­Hard-Dörries
ist Floristmeisterin aus der Kreisstadt;
petra.doerries@gmx.de