Editorial

Schmitt_W2016
W. Christian Schmitt
ist der für Redaktion, Kultur und Konzeption zuständige Hrsg. des WIR-Magazins;

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Weichen für „WIR 2025“ bereits gestellt?

von W. Christian Schmitt

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß./Leg deinen Schatten auf die Sonnenruhren,/und auf den Fluren laß die Winde los… 

So beginnt eines meiner Lieblings-Gedichte von Rainer Maria Rilke. Und dieser poetisch beschriebene Jahreszeiten-Wechsel passt bestens auch zu unserem WIR-Magazin, wo die beiden Herausgeber ebenfalls einen Wechsel in der redaktionellen Verantwortung vereinbart haben.

Die entsprechende „Pressemitteilung“ für unsere Leser lautet: W. Christian Schmitt, 73, Magazin-Herausgeber, ehemals Blattmacher des Dortmunder „Buchreport“ sowie Mitglied der Frankfurter Börsenblatt-Chefredaktion, seit 17 Jahren für die Redaktion verantwortlicher Gründungs-Herausgeber der Monatspublikation „WIR. Das Magazin im Gerauer Land“ (Auflage: 26.000 Exemplare), zieht sich aus dem redaktionellen Tagesgeschäft zurück, bleibt als Herausgeber jedoch weiterhin beratend zuständig für Redaktion, Kultur und Konzeption. Die redaktionelle Verantwortung üben jedoch fortan im Halbjahres-Wechsel die beiden WIR-Redakteure Rainer Beutel und Ulf Krone aus. Schmitt, vor der WIR-Magazin-Gründung Mitarbeiter von rund drei Dutzend Tages- und Wochenzeitungen im deutschsprachigen Raum, Buchautor (bislang 14 Publikationen in Verlagen wie z.B. C. Bertelsmann, Econ, Langen-Müller, Heyne, Delphin, Bastei-Lübbe und Ullstein-Taschenbuch, u.a. „Vor dem Ende der Lesekultur“, „Die Auflagen-Millionäre“ oder „Deutsche Prosa. Die Büchner-Preisträger“), Verfasser einer über 500 Folgen erschienenen „Buchmarkt“-Kolumne im Darmstädter Echo, Begründer der Reichelsheimer Märchen- und Sagentage, wird sich nun vornehmlich der Vollendung seines Erinnerungsbuchs „Ich war dabei. Meine Begegnungen in 40 Jahren mit mehr als 250 Repräsentanten des Buch- und Literaturmarkts“ (Arbeitstitel), der Neuauflage eines „Kulturatlas fürs Gerauer Land“ sowie der Katalogisierung seiner mittlerweile auf rund 2.000 Titel angewachsenen Lyrik-Bibliothek widmen – und gerne an „Veteranen“-Treffen teilnehmen.