Für den literarischen Hunger zwischendurch

In Österreich bereichert seit kurzem der Smart Storys Verlag mit der Internetseite www.smartstorys.at die literarische Landschaft. Ziel ist es, den Nutzern kurze literarische Texte anzubieten, die über mobile Endgeräte wie Smartphone oder Tablet problemlos während einer Bus- oder Bahnfahrt gelesen werden können. Die Geschichten sind nach Lesedauer eingeteilt und können direkt über die Homepage auf das Endgerät heruntergeladen werden. Auch WIR-Kolumnist Pierre Dietz ist dort mit insgesamt drei Kurzgeschichten vertreten. Neben „Paris – Das Staatshotel der toten Mädchen“, die wir in unserer Reihe „Meine Jugendzeit“ in Ausgabe 253 unter dem Titel „Die Pariser Geisterecke“ (S. 12) im Heft hatten, und seinem Beitrag zum Hessentagsbuch „Verblendungen – Der Opel-Flakturm“, den wir unseren Lesern in Ausgabe 255 (S. 12) präsentieren konnten, hat Pierre Dietz dem Projekt einen Text über den Aufenthalt der berühmten Kaiserin Sissi im französischen Sassetot zur Verfügung gestellt. Mit freundlicher Genehmigung des Autors bieten wir hier eine Leseprobe.

 

Sissi in Sassetot – Eine Kaiserin in der Sommerfrische

Die Strömung nimmt zu. Die Steilküste entfernt sich immer weiter. Mit aller Kraft kämpft die geübte Schwimmerin gegen die Kraft der einsetzenden Ebbe an. Der Kaiserin von Österreich schwinden die Kräfte. „Hilfe!“, ruft die Verzweifelte zur dampfbetriebenen Jacht »Le Bordeaux« hinüber.

Wien 1874. Elisabeth, die Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, verspürt den Drang nach körperlicher Betätigung und Ablenkung von der Langeweile bei Hofe. „Marie braucht dringend eine Luftveränderung!“, kommt der Kaiserin ihr Leibarzt Doktor Wiederhofer zu Hilfe. Sofort wendet sich Sissi an ihren Gemahl Franz-Josef. „Die Staatsgeschäfte erlauben mir nicht, Wien zu verlassen!“, erwidert der Kaiser. „Ich fahre ein paar Tage zu deinem Bruder nach Garatshausen!“ „Ludwig wird sich sicher freuen, dich und die Kleine mal wiederzusehen.“ „Der Würmsee erinnert mich an meine Kindheit!“ „Was hat denn die Kleine?“
„Marie bekommt oft Atemnot.“ „Wiederhofer soll unsere kleine Erzherzogin gründlich untersuchen. Dein Leibarzt wird dich ohnehin auf der Reise begleiten.“

Nach Differenzen mit ihrem Bruder zieht Sissi eine Woche später nach Bad Ischl in die kaiserliche Sommerresidenz und bittet ihren Arzt um ein Gespräch unter vier Augen. „Die Berge machen mich verrückt! Ich fühle mich eingeengt und bekomme keine Luft. Außerdem kann ich keinen Schritt ohne Reporter machen. Was soll ich nur tun?“
„Da kann ich Ihrer Majestät einen Badeurlaub anraten. Die Meeresluft ist heilsam. Besonders für die kleine Erzherzogin.“
„Österreich liegt nicht gerade am Meer!“ „Reisen Sie nach Frankreich! Ich selbst bin einmal in der Normandie gewesen. Das Klima dort ist gut gegen Depressionen!“ „Frankreich wird mir gefallen. Dort muss ich mich nicht an Regeln halten!“ „Die Franzosen haben ihre Monarchie abgeschafft, zeigen sich dennoch gerne in der Gesellschaft des Hochadels. Ich denke, ich kann Ihnen die Küste der Normandie wärmstens ans Herz legen!“ „Mein Gatte wird niemals einverstanden sein!“ „Ich werde Marie ein Attest ausstellen. Die Kleine braucht dringend Seebäder. Das wird ihn überzeugen. Die Gesundheit ihrer Tochter liegt dem Kaiser immer am Herzen!“

Zurück in Wien trägt Sissi ihrem Gatten ihr Anliegen vor. „Frankreich?“, ist der Kaiser schockiert. „In einen Staat ohne Monarchie zu reisen ist weniger anstrengend, da ich dort keine Pflichtbesuche abstatten muss!“ „Dank deren Linken pflegen wir keine guten Beziehungen zu diesem Volk! Die Franzosen gewähren unseren Anarchisten Asyl! Dort ist dein Schutz nicht gewährleistet! In diesem Land wird dir ein Unglück geschehen!“ „Was soll mir denn schon passieren?“ „Ich sehe, du hast deinen Entschluss bereits gefasst! Aber bedenke, welchen Eindruck dein Aufenthalt auf Berlin haben wird.“ „Ich werde keinen Staatsbesuch daraus machen und inkognito reisen. Deine Worte bezüglich meiner Sicherheit geben mir zu denken! Ich werde noch vor meiner Abreise mein Testament aufsetzen.“ „Ich werde Baron von Nopcsa beauftragen, für deine Sicherheit zu sorgen! Unser Hofsekretär Graf Linger wird das Vorauskommando leiten und eine geeignete Unterkunft für dich organisieren.“ „Das wird dem Baron die Gelegenheit geben, seiner neuen Königin dienlich zu sein. Sage den Herrschaften, ich wünsche mir entweder ein rustikales an der Küste gelegenes oder ein ländliches Chateau!“ „Was sagt denn Wiederhofer dazu?“ „Der Doktor hat mir Fécamp empfohlen. Das Hafenstädtchen liegt in einer waldreichen Gegend!“ „Ist das nicht zu weit von der Zivilisation entfernt?“ „Wenn dort kein Zug hinfährt, haben die Bewohner ihre Ursprünglichkeit und ihre Sitten bewahrt!

Mai 1875. Linger und Nopcsa kommen in Fécamp an. Zu ihrer großen Verwunderung ist der halbe Ort eine große Baustelle. Entlang des Strandes der Seilereien (Plage des Corderies) sind weitreichende Umbaumaßnahmen in Gang. Hier einen würdigen und lärmfreien Wohnraum für die Kaiserin aufzutreiben, ist unmöglich. „Da hat uns der Wiederhofer ein salziges Süppchen eingebrockt!“, beschwert sich Linger. „Jeder mietet sich eine Droschke!“, schlägt Nopcsa vor. „So erkunden wir den Küstenabschnitt gleichzeitig nach Norden und nach Süden hin.“ „Ich kenne mich in der Normandie nicht aus! Sie sprechen wenigsten Französisch! Warum suchen wir nicht gemeinsam nach einem geeigneten Schloss?“
„Weil das die Suche nach der Nadel im Heuhaufen ist. Über fünfzig Leute müssen untergebracht werden. Das erfordert ein großes Haus.“ „Wir brauchen ein Hotel. In Le Havre befinden sich große Häuser für Pariser Gäste.“ „Die Kaiserin will in kein Hotel! Die gnädige Dame fürchtet die Belagerung von der Presse und den Offiziellen.“

Am nächsten Morgen macht sich Nopcsa auf die Suche. Zufällig führt ihn der Weg nach Sassetot-le-Mauconduit. Dort steht ein passables Schloss mit einem großen Garten. Dahinter befindet sich eine private Pferderennbahn. Der Baron ist begeistert und klingelt. Ein Portier öffnet das Gittertor. „Kann ich bitte den Eigentümer sprechen?“ „Monsieur Perquer? Schon möglich! Sie sind nicht aus Frankreich? Sie sprechen mit deutschem Akzent!“ „Ich komme aus Österreich!“ „Seit dem Krieg von 1870 mögen wir nichts, das uns an Preußen erinnert!“ Vor der dreißig Meter langen Fassade des Schlosses steht der Eigentümer, ein hochgewachsener Nachfahre der Wikinger, und beobachtet den Fremden, der auf ihn zu schreitet. Der Ausländer nimmt militärische Haltung an. „Habe ich die Ehre mit Herrn Perquer zu sprechen?“
„Höchstpersönlich!“ Der Überraschungsgast verneigt sich höfisch. „Ich bin Baron Franz von Nopcsa von der österreichischen Armee“, setzt der Gesandte die Konversation in perfektem Französisch fort. „Verzeihen Sie den unangekündigten Besuch!“
„Kommen Sie herein!“, lässt Perquer den Fremden gastfreundlich eintreten. Im Salon nehmen beide Platz.
„Ich komme im Auftrag einer namhaften österreichischen Dame, die ungenannt zu bleiben wünscht. Ich suche für die Besagte ein malerisches und recht geräumiges Schloss für den Sommer. Das Ihre scheint mir entsprechend zu sein. Daher meine Frage, ob Sie dieses Anwesen an die Dame vermieten?“ Die Anfrage macht Perquer sprachlos. „Das Schloss vermieten?“, kehrte nach einiger Zeit seine Fassung zurück. „Welch eine absurde Idee!“ „Ernsthaft, Monsieur?“, macht der Baron seiner Enttäuschung Luft. „Ich versichere Ihnen, meine Auftraggeberin wird nicht auf den Preis schauen.“ „Der Preis interessiert mich ebenfalls nicht! Ich bedauere, die Vermietung des Schlosses ist unmöglich.“ „In Frankreich ist nichts unmöglich, sagt der Volksmund!“, versuchte der Baron zu scherzen. Der Schlossherr erhebt sich. „In der Normandie, Herr Baron, sind die Verhältnisse anders!“ Nopcsa steht ebenfalls auf. „Äußerst bedauerlich! Wenn Sie ihre Meinung ändern, …“ „Da ist nichts zu machen, mein Herr!“
Plötzlich schaut Perquer dem Fremden fest in die Augen. „Ich mache eine Ausnahme, wenn Sie mir den Namen dieser Frau nennen!“ Der Baron zuckt zusammen und verursacht einen Moment der Stille.
„Dann kann ich leider nichts für Sie tun!“ Nach einem Rundgang durch den Park, trifft der Österreicher noch einmal auf den Portier.
„Haben Sie Herrn Perquer angetroffen?“ „Einen vorzüglich angelegten Park, den Sie da haben!“

Am nächsten Tag telegrafieren Linger und Nopsca der Kaiserin die Ergebnisse ihrer Erkundungen. Linger empfiehlt ihr ein Anwesen in Etretat. Nopsca berichtet kurz von den Schwierigkeiten mit dem Schlossherrn. In mehreren Telegrammen stellt Sissi immer wieder Fragen zu den beiden Orten, weshalb die beiden Herren täglich unterwegs sind. Nach zwei Wochen fällt der Groschen.
Als Nopsca vor dem Schloss in Sassetot vorfährt, kommt ihm Monsieur Perquer entgegen. „Zwei Wochen lang haben wir uns über ihren letzten Besuch amüsiert!“ „Mein erneutes Vorsprechen verwundert Sie vermutlich, Monsieur. Ihr Schloss entspricht exakt den Vorstellungen meiner Auftraggeberin! Wenn Sie ihren Namen erfahren, ändern Sie Ihre Meinung!“ „Denken Sie, Herr Baron?“, fragt Perquer, der mit dieser Beharrlichkeit nicht umgehen kann. „Die Frauen in Ihrem Land scheinen teuflisch stur zu sein!“
„Monsieur!“, sagt Nopsca mit feierlichem Unterton. „Ich bin der Gesandte der Gräfin von Hohenembs.“ Perquer schaut ihn fragend an. „Und diese Gräfin hat eine hohe gesellschaftliche Stellung in Ihrem Land? Mir scheint, nie von ihr gehört zu haben.“
Der Baron beugt sich vor und flüstert dem Schlossherrn einige Worte ins Ohr. Die Wirkung ist niederschmetternd. „Ach! Das ist natürlich eine andere Situation! Ich bin angenehm überrascht, Monsieur! Sagen Sie der Gräfin, ich fühle mich geehrt und bin glücklich, mein Anwesen Ihrer Majestät zur Verfügung zu stellen!“ Der Baron legt bedeutungsvoll seinen Zeigefinger auf seine Lippen.

Nachdem alle ihre persönlichen Angelegenheiten geregelt sind, macht sich Sissi mitsamt ihrem Gefolge auf den Weg nach Frankreich. Mit einem Sonderzug erreicht die Kaiserin den Bahnhof von Le Havre. Mehrere Kutschen bringen die Gesellschaft nach Sassetot. Nach kurzer Eingewöhnungszeit in dem Backsteingebäude im Stil Louis XIV. genießt die Kaiserin ihre Ferien und macht sich durch ihre abweisende Art gegenüber heimischen Größen nicht gerade beliebt. Linger beauftragt den Weinhändler Pierre Milon aus Fécamp, täglich die Weinvorräte aufzufüllen. Eines Tages nimmt Nopcsa den Lieferanten zur Seite.
„Wir beabsichtigen, Ausflüge auf dem Meer zu machen. Frankreich hat uns bereits ein Schiff zur Verfügung gestellt. Ihre Majestät weigert sich, von offizieller Seite Geschenke anzunehmen und besteht auf eine kleine Jacht. Besteht die Möglichkeit, in Fécamp ein Boot dieser Art zu mieten?“ „Ich befürchte leider nicht! Aber ich habe einen Freund in Rouen, der glücklich sein wird, seine Dampfjacht `Le Bordeaux´der Krone zur Verfügung zu stellen!“ „Bordeaux?“ „Monsieur Lafond hat sein Boot nach seinem Lieblingswein benannt, nicht nach der Stadt.“

Im Jagdrevier neben dem Schloss befindet sich der Hindernisparcours „Le Bosquet“. Auf Wunsch Ihrer Majestät wird die zugewucherte Anlage wieder instandgesetzt. Nach Beendigung der Arbeiten nimmt Nopcsa den englischen Reitlehrer Allen beiseite. „Üben Sie mit der Kaiserin Dressurspringen!“ „Das wird ein gefährlicher Spaß! In vollem Galopp kann die Reiterin auf dem Moos ausrutschen oder über Wurzeln stolpern!“ „In Kürze bekommt der Stall einen Neuzugang. Bringen Sie das Feuer in diesem Tier zum Glühen! Die Kaiserin wünscht sich ein Pferd mit viel Temperament!“ „Ich schlage ihr vor, die Hindernisse entgegen der üblichen Richtung anzugehen.“ „Ich sehe, eben verstehen Sie mich!“ Am 11. September trifft das neue Pferd ein. Allen hat, bevor die Kaiserin den Parcours erreicht, das Tier bereits müde geritten. Sissi hört auf seinen Rat. Das Pferd nimmt die erste Hecke, danach den Graben, bleibt aber an einer Mauer hängen und kommt ins Stolpern. Sissi schätzt die Situation falsch ein. Ihr Tier stürzt. Die überraschte Kaiserin wird aus dem Sattel geworfen, gegen eine junge Eiche geschleudert, und brutal auf den Rasen befördert. Ihr wird schwarz vor Augen.

Percyval Bayzand wartet alleine am anderen Ende der Reitbahn auf die Rückkehr der Kaiserin. Plötzlich sieht der englische Stallmeister das Pferd ohne Reiter. Der alte Gutsherr rennt bestürzt zu seinem Pferd, danach der verunglückten Prinzessin entgegen. Ihre Augen sind geschlossen und ihr Gesicht ist blass. Das Wäldchen ist menschenleer. Niemand befindet sich in Rufweite. Der Engländer eilt los, um Hilfe zu holen. Ein Diener trägt mit ihm die Bewusstlose in den Schlossgarten.
„Wo befindet sich der Arzt?“, fragt Baron Nopsca scheinheilig.
„Wiederhofer hat sich bei einer Familie in Petit-Dalles einquartiert!“, weiß die Hofdame Mary Festetics.
„Schickt eine Kutsche, ihn zu holen!“

Wiederhofer ist beim Schwimmen, als ihn der Kutscher ausfindig macht. Noch immer nicht korrekt gekleidet, erreicht der Vertrauensarzt Elizabeth, die vom Personal auf einen Gartenstuhl gesetzt worden ist. Ein Bluterguss hat sich auf ihrer Stirn gebildet, und ihre Augen blicken abwesend auf einen fixen Punkt. Der Arzt flößt ihr Wasser ein und versucht, mit ihr zu sprechen. Schließlich scheint Sissi ihre Tochter zu erkennen. „Nicht weinen, Marie, das schmerzt mehr, als meine Verletzungen!“
Der Arzt findet keinen Bruch und hofft insgeheim auf innere Blutungen.

„Was ist geschehen?“ „Ihre Majestät ist vom Pferd gefallen und hat vermutlich eine Hirnerschütterung.“ „Ich bin gar nicht reiten gewesen! Wie spät haben wir?“ „Zehn Uhr dreißig, Majestät.“ „Am Morgen? Aber ich bin noch nie um diese Zeit geritten!“
Die Kaiserin schaut verwundert auf ihre Kleidung. Ein Diener holt das an den Knien blutende Tier. „Was ist mit dem Pferd?“
„Die Wunden stammen von dem Sturz, Majestät.“ „Ich kann mich nicht an einen Unfall erinnern. Haben Sie Karotten?“
Sissi will aufstehen, um das Pferd zu füttern, kann sich aber nicht bewegen. Endlich beginnt die Verunglückte zu begreifen, was passiert ist. „Wo ist der Kaiser? Wo sind wir?“ „In der Normandie, Majestät.“

„Was haben wir in Frankreich verloren? Wenn Ihre Worte stimmen, habe ich mich ziemlich dumm angestellt! Reiten werde ich zukünftig besser sein lassen. Ich bitte Sie, schreiben Sie dem Kaiser nicht von meinem Missgeschick!“ Der kleine Hofstaat ist bestürzt, und im Schloss herrscht dicke Luft. Alle sprechen mit leiser Stimme. Die sonst lebhaften Österreicher sind depressiv und ziehen lange Gesichter.

„Der Kaiser plant, seine Frau zu besuchen!“ zieht Wiederhofer Nopsca zur Seite. „Der Sturz sollte tödlich enden! Schreiben Sie dem Kaiser, seine Gattin ist auf dem Weg der Genesung! Keiner darf auf die Idee einer vorzeitigen Abreise der Kaiserin kommen! Und der Kaiser soll seiner Jagd auf Gämsen nachgehen!“ „Alle Blicke sind auf Elizabeth gerichtet! Wir vertagen unser Vorhaben auf eine andere Gelegenheit!“ „Verlieren Sie nicht die Nerven! Ich habe die Jacht bereits gemietet! Stimmen Sie einer Heimreise in ihrem Zustand nicht zu! Empfehlen Sie ihr, schwimmen zu gehen! Am besten bei einsetzender Ebbe.“ „Das wird funktionieren! Körperliche Betätigungen zur Beruhigung der Frakturen …“ „Klingt plausibel!“

Vor ihrer Abreise schenkt Sissi dem Kapitän der Dampfjacht „Le Bordeau“, Pierre-Alexandre Poret, eine goldene Uhr.
„Ohne Ihre Hilfe wäre ich ertrunken! Diese Uhr ist zur Erinnerung an die Zeit gedacht, die mir durch Sie zum Leben vergönnt ist! Was kann ich sonst für Sie tun?“ „Ich habe einen Sohn, der recht intelligent ist. Leider habe ich nicht die Mittel, Alexandre George auf eine höhere Schule zu schicken, Majestät.“ „Ich werde bis zu seiner Volljährigkeit, die Kosten für seine Ausbildung übernehmen!“


Pierre Dietz
ist Autor, Maler und Filmemacher aus Nauheim;
dietz@pierre-dietz.de

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