Vom Bauernmarkt und Spenden

Von Ulf Krone und Tina Jung.
Kreisbauernmarkt und verkaufsoffener Sonntag – diese Kombination lockt alljährlich die Menschen in Scharen in die Stadtmitte von Groß-Gerau. Auch am Erntedank-Sonntag war das wieder so.

Auf den Gottesdienst in der Stadtkirche folgte die offizielle Eröffnung des Bauernmarkts auf der Bühne auf dem Marktplatz. Dort begrüßten die Veranstalter Landrat Thomas Will, Bürgermeister Jörg Rüddenklau, Horst Müller vom Regionalbauernverband sowie Christina Friedrich als neue Vorsitzende des Bezirkslandfrauenvereins die Gäste.




Kreis Groß-Gerau. Im September hat Koray Karabiyik (Die Linke/Offene Liste) ihr Amt als ehrenamtliche Kreisbeigeordnete aufgenommen. Landrat Thomas Will (r.) und Erster Kreisbeigeordneter Adil Oyan begrüßten sie offiziell. Ihre Zuständigkeit betrifft die Fachbereiche Jugend und Familie, Bildung und Schule sowie Soziale Sicherung. Sie kümmert sich um die Erziehungsberatungsstelle des Kreises, um die Jugendförderung inklusive Feriendorf Ober-Seemen sowie um Inklusion. „Inklusion in der Erwachsenenbildung“ war auch bereits das Thema ihrer Diplomarbeit. In ihrem Büro im Landratsamt ist Koray Karabiyik unter Telefon 06152 989-700 (montags und mittwochs) zu erreichen oder per Mail an k.karabiyik@kreisgg.de.

Trebur. Eine großartige Spende für das Groß-Gerauer Hospiz überreichte Günter Roos (70), der im August Geburtstag hatte. „Eigentlich hat man ja alles, was man so braucht“, sagt der begeisterte Hobbysportler. Seine Geburtstagsgäste hatte er diesmal eingeladen, statt Geschenke Geld für die Hospiz-Stiftung zu sammeln und bei den Feiern machte der Spendentopf dann noch einmal die Runde mit dem Versprechen: „Am Ende lege ich die Hälfte der Summen persönlich obendrauf“. So konnte Günter Roos insgesamt 2.391 Euro an die Stiftung überweisen: „Ich freue mich, damit zu unterstützen, dass es in Groß-Gerau ein palliatives Kompetenzzentrum geben wird, mit einem Hospiz, das Menschen in unausweichlichen Situationen fachkompetent und mitfühlend begleitet“.

Nauheim. Im September kamen rund 130 Gäste zur Veranstaltung „Drei Höhepunkte, ein festlicher Rahmen“ in der Mensa der Schwarzbachschule in Nauheim zusammen. Auf Einladung der Gemeinde Nauheim und der Musikförderung Nauheim wurde die Verleihung des Ehrenbürgerrechts an Frau Annemarie Dammel mit der Verleihung der „Nauheim Music Awards“ kombiniert. Die Preisträger sind Horst Wartha, Helga Gafke (posthum), der Heimat- und Museumsverein Nauheim, die evangelische und katholische Kirchengemeinde und die Band „Memphis 69ers“. Das Bild zeigt die Preisträger gemeinsam mit Gemeindevertretervorsteher Lars Nitschke, Bürgermeister Marc Friedrich und Silke Schneider, Vorsitzende der Musikförderung Nauheim.

Kreis Groß-Gerau. Hessen setzt die Förderung der WIR-Vielfaltszentren im Rahmen des Landesprogramms „WIR – Vielfalt und Teilhabe“ fort: Sozialministerin Heike Hofmann hat einen Bescheid über 600.000 Euro für die aktuelle Förderperiode von Januar 2026 bis Ende 2030 an den Kreis übergeben. Landrat Thomas Will nahm den Bescheid entgegen. WIR-Vielfaltszentren sind lokale Schnittstellen zwischen Land und Kommunen sowie zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft. Sie koordinieren regionale Integrationsarbeit vor Ort – etwa dadurch, dass sie Integrationsstrategien für das Zusammenleben innerhalb der Kommunen entwickeln. Unser Foto zeigt (v.l.): Sedef Yıldız, Leiterin Büro für Integration des Kreises, Sozialministerin Heike Hofmann, Landrat Thomas Will und Sarah Müller vom WIR-Vielfaltszentrum.
Kreis Groß-Gerau. Wenn eine Geburt so schnell voranschreitet, dass die Zeit für den Transport in den Kreißsaal nicht mehr ausreicht, ist schnelles Handeln gefragt. Im Kreis wird der Rettungsdienst jährlich zu rund 10 bis 15 solcher ungeplanten, präklinischen Geburten gerufen – mit steigender Tendenz. Um in diesen Ausnahmesituationen die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten, startet der Kreis nun das Konzept „Hebamme vor Ort“. Zukünftig werden teilnehmende Hebammen über eine Smartphone-App georeferenziert zeitgleich zum regulären Rettungsdienst an den Einsatzort alarmiert, sofern sie sich in einem Radius von etwa 20 Minuten Fahrzeit befinden.





