La Sécurité civile beim THW

Von Klaus Meinke.
In unserer französischen Partnerstadt Brignoles ist eine Einheit der Sécurité civile mit einem großen Kasernen- und Übungsgelände stationiert. Das brachte mich als Helfer und Vorsitzenden des Helfervereins des THW Groß-Gerau auf die Idee, einen Besuch und Kennenlernen zu organisieren.
Der damalige Chef, Colonel der Einheit, war aufgeschlossen, als ich ihm in einem persönlichen Gespräch diese Idee vorstellte, und wir vereinbarten einen Besuch von Helfern des THW bei der großen Präsentation der Einheit, die einmal im Jahr als Tag der offenen Tür stattfindet. Eine Gruppe machte sich mit Fahrzeugen auf den Weg, und um Zeit zu sparen, flog ich (auf Privatkosten) nach Marseille und wurde dort von einem Mitarbeiter abgeholt. Die Sécurité civile besteht, anders als das THW, nicht aus zivilen Freiwilligen, sondern aus Soldaten, die dafür abgeordnet sind. Der Tag der offenen Tür war sehr gut organisiert, das THW konnte sich präsentieren und die Helfer mit einer Einsatzübung auch die Achtung der französischen Kollegen und Bürger von Brignoles erfahren. Höhepunkt war die Präsentation eines Löschflugzeuges, das einen auf dem Sportplatz aufgerichteten riesigen Holzhaufen, der lichterloh brannte, im Tiefflug überflog und mit einem gezielten Wasserschwall löschte. Waldbrandbekämpfung war und ist eine Spezialität dieser Einheit in Brignoles.
Ein Jahr später, beim Gegenbesuch einer Gruppe bei uns in Groß-Gerau, überraschten sie uns gleich nach der Ankunft mit der Frage nach dem Fahnenmast. Ihr erstes Tun, noch vor Bezug der Unterkunft: Die Flagge Frankreichs wurde aufgezogen und die gerade Angekommenen standen stramm dabei.





