Unsere Demokratie ist unter Druck

ist Redakteur beim WIR-Magazin
und studierter Philosoph;
ulf.krone@wir-in-gg.de
Unsere Demokratie ist unter Druck geraten, das ist längst kein Geheimnis mehr. Wie vor 100 Jahren behaupten auch heute wieder Extremisten, sie hätten einfache Lösungen für die komplexen Probleme unserer Zeit. Sie bekämpfen die Demokratie, die Meinungsfreiheit, die Menschenrechte – und sie setzen schon bei Kindern und Jugendlichen an. Anlässlich einer Wanderausstellung im Landratsamt zu dem Thema hat sich Catharina Hangen vom Jugendbildungswerk des Kreises unseren Fragen dazu gestellt.
Glücklicherweise gibt es aber selbst aus den hochverschuldeten Städten und Gemeinden immer wieder gute Nachrichten, etwa die, dass mit Julia Hartmann zum ersten Mal eine Frau das Amt der Stadtverordnetenvorsteherin in Groß-Gerau übernommen hat. Allerdings stellt sich dabei auch automatisch die Frage: Weshalb erst jetzt? Im Gespräch verrät die Mutter zweier Söhne, wie Kommunalpolitik und Familie zusammen funktionieren müssen, wo es bei der Anerkennung der Leistung der Frauen noch hapert und weshalb unsere Demokratie vor Ort auf kommunaler Ebene verteidigt werden muss.
Auch die Folgen des Klimawandels sind in der Region zuerst zu spüren, denn es ist direkt vor unserer Haustür, wo das Klima das Wetter formt. Und das wird immer extremer, was vor allem unsere Wälder belastet. Besonders die steigenden Temperaturen und die langen Dürreperioden machen den Bäumen zu schaffen. Die Schäden sind inzwischen immens, jeder kann das sehen, wenn man in den heimischen Wäldern unterwegs ist. Über deren Zustand und ihren Wert für Gesellschaft und Wirtschaft habe ich mit Christian Kehrenberg, Vorsitzender des Kreisverbands der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, gesprochen.
Es mag zwar wirken, als wüchsen uns die Probleme über den Kopf, aber solange wir diesen eingeschaltet lassen, können wir alles schaffen, gemeinsam – nicht gegeneinander.




