Was uns verbindet

Von Kathrin Kascha.
Was passiert eigentlich, wenn die Geschichte einer Stadt plötzlich lebendig wird und beschließt, nicht vergessen zu werden? Ein filmisches Plädoyer für ein lebendiges Stadtmuseum in Groß-Gerau.
Aus diesem Gedanken entstand „Die Nacht, in der die Geschichte blieb“. Ein auf wahren Begebenheiten basierender und mit künstlicher Intelligenz realisierter Kurzfilm, der Realität und Vorstellung miteinander verbindet und Groß-Gerau auf neue Weise erlebbar macht.
Seinen Anfang nahm das Projekt mit dem Wunsch, einem Menschen Wertschätzung entgegenzubringen, der das Stadtmuseum Groß-Gerau über mehr als drei Jahrzehnte geprägt und sich mit großem Engagement für die Geschichte sowie die lokale Identität der Stadt eingesetzt hat. Aus diesem persönlichen Ausgangspunkt entstand schließlich ein Film, der mehrere Facetten Groß-Geraus zeigt.
In dieser eigens entwickelten Erzählwelt verbünden sich Gaius, Growthly und die Figuren der Stadt, um dafür zu sorgen, dass ihre Geschichte bleibt. Die Erzählung führt durch reale Straßen, vorbei an bekannten Orten und Geschäften. Die vertraute Stadt bleibt dabei erkennbar und erscheint zugleich in einem völlig neuen Licht.
So treffen Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Vorstellung sowie Vertrautes und neue Perspektiven aufeinander. Denn das, was uns verbindet, bleibt nur dann lebendig, wenn es weitererzählt wird.




